Neue Publikation zum Köngener Münzschatz

Die Römer errichteten in Köngen Ende des 1. Jahrhunderts  n. Chr. ein Kastell, um das sich das Dorf Grinario entwickelte. Die Siedlung hatte bis zur Mitte des  3. Jahrhunderts  Bestand, bis die Alamannen einfielen und die Region in Besitz nahmen.

Der Geschichts- und Kulturverein Köngen e. V. hat nun eine Publikation herausgegeben, die diesen Abschnitt der Köngener Geschichte aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. 
Anhand eines 1967 aufgefundenen Münzschatzes beleuchten die Autoren mittels ausgewählter Münzen schlaglichtartig das römische Münzwesen, das römische Grinario und die Menschen und Geschichten, die sich hinter einzelnen Münzprägungen verstecken.  Dafür konnte der Geschichts- und Kulturverein ausgewiesene Experten gewinnen: Dr. Nina Willburger und Dr. Matthias Ohm vom Landesmuseum Württemberg sowie Dr. Martin Luik, Privatdozent an der Universität München.

Das Buch ist also nicht nur ein Werk für Liebhaber römischer Münzen, es ist auch für alle geschichtlich Interessierten ein spannendes Lesebuch über die Zeit, als die Römer in unserer Region ansässig waren.

Aus dem Inhalt:
Grinario – Das römische Köngen vom 1. bis ins 3. Jahrhundert
Unruhige Zeiten
Verborgen und entwertet
Eine kurze Geschichte des römischen Münzwesens
Münzen als Mittel der Kommunikation
Die Fundumstände des Köngener Schatzes
Kriegsgott, Friedensgöttin und ein Elefant – ausgewählte Münzen des Köngener Schatzfundes
Gold-, Silber- und Bronzemünzen aus Köngen
Biografien der Münzherren und ihrer Familienangehörigen auf den Köngener Münzen

Das Buch ist zum Preis von 19,00 € zu beziehen beim Geschichts- und Kulturverein Köngen e. V. (siehe unten).

Info:
Matthias Ohm / Nina Willburger / Martin Luik:
Der römische Münzfund von Köngen, 88 Seiten, umfassend bebildert.
ISBN 978-3-9817006-7-1.
Bestellung bei Brigitte & Josef Aschenbrenner, Tel. +49 7024/81098, E-Mail: aschenbrenner.josef@t-online.de.

06.11.2017 16:34

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