Pfyn

Kastell Ad Fines

Der Name «ad Fines» (an der Grenze) bezieht sich nicht etwa auf die Reichsgrenze, sondern auf die Grenze zwischen den Provinzen Maxima Sequanorum (Gallien) im Westen und Rätien im Osten. Kurz vor 300 n.Chr. wurde an dieser Stelle eine mächtige Festung erbaut, deren Ruinen heute noch im Bereich des sog. «Städtlis» zu sehen sind. Recht gut erhalten sind die Nord- und Teile der Westmauer (im Innern der Schulhausanlage, Öffnung durch Schulhausabwart, kleine Ausstellung). Nach 400 n.Chr. wurde das Kastell aufgegeben, die Ruinen waren aber stets sichtbar.

Die Bartholomäuskirche im Innern des Kastells gehört zu den ältesten Kirchen im Thurgau und deutet auf das Weiterbestehen der Siedlung in den römischen Ruinen auch während des frühen Mittelalters hin.

Vor Ort informiert eine Schautafel über die römische Geschichte:
Download Infotafel

Der besondere Tipp:
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Die wichtigsten Funde sind im Transitorischen Museum in der Trotte in Pfyn sowie im Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld ausgestellt.

Transitorisches Museum (in der Trotte)
Kontakt:
Alex Meszmer & Reto Mueller
Staedtli 7
CH 8505 Pfyn
Tel. +41 (0) 52 770 14 65
info(at)zeitgarten.ch
www.museumpfyn.ch
Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung (telefonisch oder per E-Mail)


Museum für Archäologie Thurgau
Freie Strasse 26
CH 8510 Frauenfeld
Tel. +41 (0) 52 724 22 19
www.archaeologie.tg.ch